Zeit, wo bist du nur geblieben ...
Ja, ich weiss, es gab lange nichts neues von mir. Zu lange, zugegeben. Nun ja!
Ich bin also in wechselnder Begleitung durch Peru marschiert, habe in Cajamarca das Nachtleben und präinkanische Wasserleitungen zelebriert, in Huanchaco und Trujillo den Pazifik genossen und riesige Sandburgen durchschritten, mich von Limas Grösse überwältigen lassen und dessen schöne Seiten schön gefunden, von da ab für lange Zeit in vorzüglicher Reisebegleitung in Form eines Staatsgenossen den ich in Quito kennenlernte unterwegs gewesen, in Pisco schockiert von den immer noch überall sichtbaren Folgen des Erdbebens im letzten Jahr Pinguine und Seelöwen observiert, in Arequipa drei Tage durch den Colca-Canyon gewandert, in Cuzco eine sehr schöne Stadt voller Inka-Mauern trotz unglaublicher Touristenmassen genossen, auf abenteuerlichen Wegen die unglaubliche, verrückte verlorene Stadt der Inka, Machu Picchu, erstiegen, über schwimmende Inseln im Titicacasee bei Puno gewandelt, habe die Grenze nach Bolivien mit Bravour überschritten, mich auf der wunderschönen Isla del Sol immer noch am Titicacasee auf 3800 Metern Höhe ins Mittelmeer versetzt gefühlt, in Copacabana ein Volksfest voller sturzbetrunkener Bolivianer überlebt, bin in das energiegeladene und unglaublich lebendige La Paz eingetaucht, einen gigantischen Abstieg von 3600 Metern auf nur 60 Kilometern mit dem Mountainbike in vier Stunden überwunden, krank im Hostel in der Minenstadt Potosí gelegen, der Hauptstadt Boliviens, Sucre, einen Kurzbesuch abgestattet, habe bei -15 Grad in der surrealistisch schönen, weiten, weissen und wie von einer anderen Welt wirkenden Salzwüste von Uyuni gefroren und mich dann in heissen Quellen wieder aufgewärmt, bin mit dem Zug nach Argentinien geschnellt, habe mich in Salta das erste Mal seit langem fast wie in Europa gefühlt, auf einem Dach über Cordoba mit zwei Belgiern meinen Geburtstag gefeiert, das Geburtshaus Che Guevaras in Rosario fotografiert und - hier bin ich im Moment immernoch, in Rosario und - in wenigen Stunden geht es auf nach Buenos Aires, einer Stadt, auf die man sich nach alledem was ich auf der bisherigen Reise darüber vernommen habe mehr als freuen kann. Anschliessend dann ein letzter Stop in Montevideo, der Hauptstadt Urugays.
Ja, ihr habt richtig gehört, letzter Stop! Es ist besiegelt, meine Reise neigt sich dem Ende zu, und am 12. Juni bin ich wieder zurück in der fernen und inzwischen hoffentlich sommerlichen Heimat!
Bilder gibts diesmal erstmal keine, sobald ich allerdings zurück und zu Hause bin, wird diese Lücke schleunigst mit einigen weiteren Bildergalerien ausgeglichen. Stay tuned!










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